5000 Objekte und ein Fingerabdruck in Goethes Mikroskop
Ein exklusiver Blick In Goethes naturwissenschaftliches Kabinett
11.01.2026 78 min
Zusammenfassung & Show Notes
Besuch in Weimar! In Episode 19 besucht Marcus Thomas im Goethe-Haus am Frauenplan 1 in Weimar. Thomas führt uns exklusiv durch Goethes naturwissenschaftliches Kabinett - ein faszinierender Raum voller Überraschungen: rund fünftausend Objekte zwischen Kuriositäten und Versuchsresten. Thomas stellt zunächst die Schränke mit Objekten aus dem organischen Reich vor, darunter Menschenschädel, phrenologische Modelle, Vogelskelette, Muscheln, Algen und ein prachtvolles Herbarium. Es folgt die anorganisch-technische Hälfte mit Elektrisiermaschinen, Glaskolben und Apparaturen zur Farbenlehre. Höhepunkte sind etwa eine phrenologische „Kopfkarte“, ein Fingerabdruck in Goethes Mikroskop, Georg Forsters Rindenstücke aus Tahiti, Goethes handschriftliche Notiz zur Pflanzenmetamorphose, eine Kux-Aktie mit Goethes Unterschrift, aber es gibt auch ein 3D-Modell der Ameise, die in Bernstein eingeschlossen in Goethes Sammlung entdeckt wurde. Ein original Gemälde von Ernst Haeckels Sohn Walter illustriert Goethes Theorie farbiger Schatten. Es gibt sogar Fensterschmuck, mit dem sich Goethe und seine Konsorten über Newton lustig machten.
Links (mainly Wikipedia):
Links (mainly Wikipedia):
- August von Goethe
- Georg Forster
- Fritz von Stein, "Das Erziehungsprojekt “Fritz von Stein”" von Yvonne Pietsch
- Walter Haeckel, Sohn von Ernst Haeckel
- Christian Gottlob von Voigt
- Timo Mappes
- Christiane Nüsslein-Volhard
- Kux
Lesetipp: "Die Sammlung als Ort der Erziehung" (PDF) von Valérie Kobi, Beitrag zum Anteil von Goethes Sohn August an der naturwissenschaftlichen Sammlung
Mit Musik von Tambala, Mad Keys, Joshua Naranjo, Arms and Sleepers, No Mindless Scroll, Faux Tales, The Departures, Primo Levi via Audiio.
Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser
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Transkript
Genau. Auch Papierstücke zum Zudecken, zum Verdecken.
Oder hier.
Qualplatten, d man verwenden kann, die dann ihre Farbe ändern. Gefärbtes Glas in allen Variationen. Hier ganze ganze
Serien davon. Da auch nochmal diese Farbpigmente, Farbpigmente, Farbpigmente, die wir ja in der Sammlung auch finden.
Sowas würde man auch nirgendwo aufheben mehr in einer Sammlung. Aber vielleicht ist es irgendwann mal interessant,
diese Gassplitter oder Gasscherben. Mal zu untersuchen.
Ist so dieses klassische, wer weiß, wofür man es noch mal brauchen kann. Genau. So geht das hier fast endlos weiter.
Im Keller meines Großvaters war das ähnlich. Ja, aber der Vorteil hier ist jetzt natürlich… Kümmern sich jemand
drum? Naja, bis jetzt nicht, weil es wenig untersucht ist. Wo fängt man an? Aber irgendwann wird man das machen können,
wenn Zeit, Geld und Menschen waren. Und dann hat man hier ein Material von Versuchsobjekten, also Versuchsobjekten im
Sinne von damaligen Versuchen, die dann das Verständnis erlauben werden. Die haben irgendwelche Korkstücke, die
angezündet wurden und verwendet wurden, wahrscheinlich zum Einstecken oder sonst was. und so was waren wir eigentlich,
zieht sich auf die ganze Sammlung. Das heißt, dass diese Objekte hier sind keine Sammlungsgegenstände im Sinne von,
ich sammle ja nicht Glasscherben, sondern ich arbeite damit, wissenschaftlich, und das fällt dann an. Genau. Und das
ist hier erhalten geblieben.
Okay.
Noch Das ist für chemische und sonstige Experimente auf den Glasplatten da haften geblieben. Oder auch Behältnisse, wo
das dann gesammelt wurde mit Papieren und so. Wieder. Und Und dasselbe halt hier auch. Papiere.
Papiere. Papiere, Beschriftungen.
L, Löschpapiere, Papiere, wieder ähnliche. Farbstreifen. Farbstreifen. Okay. Farben in schwarz. Und auch hier haben
wir diese Muster wieder, die wir schon von den Schlemmen kennen. Auch diese Marmolpapiere. Und das ist alles eigentlich
Arbeitsmaterial des Experimentierenden der Durchsignal.
glaube, Und da an der Wand stehen dann in einem großen Passepartout zwei... Zwei Tafeln aus der Farbenlehrung.
Das sind natürlich keine Originale. Die würden nicht da stehen. Die Originale sind eben, wie gesagt, in der
Restaurierung. Das ist ganz und tun immer da drinnen. Die erklären Goethes Farbexperimente. Wir sehen oben das
Experiment, den Strahlengang von weißem Licht durch eine Öffnung hindurch. In der Entfernung ändert sich das ja.
Grün tritt erst ab dieser Entfernung auf und so weiter. Und dasselbe da oben, das hat Newton ja meines Wissens nicht
gemacht, das Umkehrexperiment mit dunklem Licht, wenn man so will. Wo dann neue Farbkombinationen, also vor allem das
Magenta, Magenta auftauchen. Das Pfirsichblüt genannt von Goethe oder Purpour genannt oder Magenta.
I glaube, ich weiß nicht, habe ich schon mal gefragt? Dunkles Licht? Wi macht man dunkles Licht?
Dunkles Dunkles Licht gibt es ja in dem Sinn nicht, aber du kannst... Wie kann ich das durch was durchschicken? Du
kannst es in einem hellen Raum, ist ja jedes farbige Licht dunkler als der Raum selbst. Okay. Das ist doch der Punkt.
Ja. Ah, Ah, okay. Also eine relativ dunkle. Genau. Okay.
Das ist ja auch nicht vollkommen weiß oder vielleicht ist es vollkommen weiß, aber... Ja, ja, ja, okay, okay. Das ist
in der Welt vollkommen... Okay.
Ja. Okay. Dieses Bild hier auf dem Schrank.
Das ist ein Bild von Herrn... Ja, kannst du es lesen? Nein. Das ist der Vorname, Punkt. Ich weiß nicht, wie er
geheißen hat, den Vornamen. Ja,egal . Ihr Nachname ist Heckel. Okay. Das ist der Sohn von Ernst Heckel. Nein, ich sage
ja Name-Dropping. Name-Dropping. Der Sohn vom Original. Ja, Original, natürlich ein Original. Aha. Der Sohn von Ernst
Heckel war ja ein Goethe-Fan, wenn man so ganz erlaub ausdrückt hat und war der Meinung, dass Goethe ja vieles
vorweggenommen hat, was Heckel dann, und auch die Evolutionstheorie und alles Mögliche. Und der Sohn Heckel Junior
sozusagen hat dieses Bild gemalt, um eine der Theorien von Goethes Farbenlehre zu zeigen, nämlich farbige Schatten. Ja,
genau. Du hast gefragt, es gibt keine dunklen Strahlen, das stimmt, aber Schatten können auch eine Farbe haben.
Das ist klar. Ja.
Ja. Zum Beispiel, also wenn sie, ja, und das sind denn blaue.
Also wir haben ein Haus vor einem Horizont und davor stehen, ich würde mal sagen, ein paar Kiefern. Sieht ein bisschen
nach Kiefernstämmen, aber man sieht eigentlich nur die Kieferstämme, die das Haus so ein bisschen, hinter denen das
Haus steht. Und die Sonne kommt praktisch von hinter dem Haus irgendwie und die Stämme werfen Schatten.
Genau, auf uns hin. Genau.
Das Haus und die Stämme werfen Schatten und die Schatten sind nicht schwarz.
Nein, die sind blau, es ist weißer, es ist Schnee. Ja, genau. Es ist Winter, die Sonne geht gerade unter. Ja, genau.
Und wenn sie untergeht, dann wird der Himmel ja rötlich-gelb, d Sonne ist ja nicht mehr weiß, sondern durch die
Trübung in der Atmosphäre. Farben entstehen durch Trübung nach Goethe. Naja, aber das ist der Hauptpunkt der
Farbenlehrer. Und das Gegenteilige, da wo sozusagen der Schatten dann entsteht, der Schatten ist dann auch gefärbt,
aber in der Gegenfarbe. Und der ist dann blau. Und du siehst, nach links gehen die Schatten, werden grüner, da wo es
rötlicher wird. Und nach rechts, wo es immer blasser wird, verändern sich auch die Farbe der Schatten. Es ist ein
recht einfaches, nettes Bild, um 1900 gemacht, in diesem Stil.
Ma zeigt nochmal den Einfluss von der Farbenlehrer auf Künstler, Maler.
Genau, Genau, und letztlich auch auf Wissenschaftler, aber in dem Fall halt auf Künstler.
Schön. Gut.
Ach, da ist noch ein... Was Was haben wir da noch? Eine Vitrine.
Das Das ist eine Schauvitrine, da ist nicht alles von Goethe, also diese rechten Teile sind nicht. Auch wieder Schäden.
Genau, da geht es darum zu zeigen, was ist denn eigentlich der Zwischenkieferknochen.
Da machen wir dann demnächst mal noch eine
Das
Folge.
müssen wir immer erklären. und links habe ich noch ein bisschen was ausgestellt noch zur Paläontologie und zur
Mineralogie. Also wir haben hier Torfe, Goethe-Torfsammlung, haben wir auch schon mal darüber gesprochen. Dann die
Diopse, dann die Diopse mit der Erstentdeckung der Diopse im Zillertal, also wunderschöne grün-schwarze grün-schwarze
Kristalle Und und dann noch andere Objekte darunter. Berggestalle aus Grönland und solche Sachen aus dem Salzburgischen
einer der Beweise für den Ur-Ozean, mitten in den Alpen, Meeresmuscheln. Was soll das sonst sein?
Und ein Modell, ein wirklich gigantisches Modell einer Ameise. Goethe-Ameise, Tenobetillus Tenobetilus goepertii,
3D-Rekonstruktion, original, ca. 40 Millionen Jahre alt, baltischer Bernstein aus Goethe. Das Geowissenschaftliche
Sammlung steht darunter. Das heißt?
Hier haben wir 2022 entdeckt, also Kollegen aus Jena haben die entdeckt. Wir haben uns Goethes Bernstein-Sammlung
angesehen, laut Katalog nur vier Nummern vorhanden. Tatsächlich sind es fast 40 Bernsteine, die Goethe hatte in seiner
Sammlung.
Ah, ich erinnere mich. Und ihr dachtet, ihr könntet eine neue Art
Genau,
haben?
Genau, das ist dies. Und in einigen dieser Bernstein-Stücke waren Inglusen drinnen. Die sind fast alle von der Ostsee.
Inglusen sind die Einschlüsse. Einschlüsse von Lebewesen. Es sind auch Pflanzen drinnen, aber mehr Detetus, also mehr
Pflanzenmaterial. Pflanzenmaterial. Es sind aber auch zwei Mücken drinnen, eine Trauermücke und eine Kribbelmücke,
unbestimmt beide noch. Und eben eine Ameise, und zwar diese hier. Die ist extrem gut erhalten. Und wir haben da keine
Kosten und Mühen gescheut und haben einen amerikanischen Paläomymekologen zu Hilfe gerufen,der uns diese Ameise
bestimmt. Vie Dank. Auch wenn man sich lange mit Ameisen beschäftigt, ist es schwierig, jetzt Eocene, Ameisen, 40
Millionen Jahre alt, so zu bestimmen. Und er hatte die Vermutung, also die stammt eigentlich von ihm ursprünglich, dass
das könnte sogar eine neue Art sein, würde uns natürlich, hätte uns sehr gefreut, hätten wir dann Goethe-Ameisen
… Wie hättet ihr sie wohl genannt? Na, Ctenobetelus Goethei, natürlich, und ich habe schon mit der Präsidentin
gesprochen, hätte dann ein neues Logo der Stiftung verlangt. Leider war es aber dann doch keine Goethei, aber auch nach
einem anderen Verdienst vor einer Naturwissenschaftler, einem der großen Bernstein-Forscher des 19. Jahrhunderts und
Paläobotaniker Göppert, benannte benannte Art, die schon bekannt war.
Und das ist jetzt ein 3D-Modell, ungefähr 20 Zentimeter groß.
Originalding, also nicht die Ameise, sondern das Stück Bernstein ist so groß und da drin ist nochmal die Ameise. Wie
groß ist es so groß? Wie laugt ihr die jetzt nicht sich? So groß ist es vielleicht. Also nicht 2, 3, 4 Zentimeter. 4,
4 Zentimeter höchstens. Der ganze Stein. Der ganze Bernstein, genau. Da drinnen ist kaum Sicht bei der Ameise. Goethe
hat das nie gesehen.
Das heißt, der Kopf von diesem Modell hier ist doppelt so groß wie der Stein, in dem die Ei original Ameise sind.
Genau.
Okay. Und es ist nicht … Goethe hat nie irgendwo sowas geschrieben von den Klusen, hat das wahrscheinlich nie gesehen.
Es ist auch sehr schwer zu sehen, mit freiem Auge. Trotzdem ein Beweis und Beleg dafür, dass man in einer historischen
Sammlung, egal ob die jetzt von Goethe ist oder noch nicht, noch rezente Dinge finden kann, rezente Fragen stellen und
lösen kann, Entdeckungen machen kann und das finde ich sehr spannend. Zum Abschluss vielleicht noch dieses Stück hier.
Etwas poröses. Es ist sehr porös und das hebst, es ist ganz leicht. Hebe es mal. Ja. Es ist ein Stück Stein. Ja.
Besteht praktisch nur aus Blasen.
Ja. Erinnert mich ein bisschen an … Als unsere Straße, da wo ich aufgewachsen bin, noch nicht geteert war, gab es da
ganz viele von diesen porösen Steinchen. Lava. Lava. Lava, genau.
Lavan. Lava. Steht da. Ja. Das ist ein Stück Lava vom Vesuv, von Goethe persönlich mitgenommen. Ja. Habe ich auch
gemacht. Das haben wir jetzt gerade in den Händen gehabt. Habe ich auch gemacht. Habe ich auch gehalten.
Okay. Es klingt auch so ein Stein so ähnlich irgendwie. Vom Vesuv mitgenommen. Gut. Und wenn wir das alle machen, gibt
es irgendwann keinen Vesuv mehr.
Stimmt. Stimmt. Wenn das in dieser Geschwindigkeit weitergeht.
Genau, genau. Wir haben einen vom Vesuv und wir haben einen vom Ätna. Ah, das ist ja praktisch. Aber ich glaube, wir
wissen jetzt schon nicht mehr, welcher vom Vesuv und welcher vom Ätna.
Ja. Okay.
Ja. Guck mal. Haben wir es doch.
Im Russen und Ganzen, ja. Das ist übrigens auch ganz interessant. Das ist der Versuch der Konstruktion von Schiller
Schädel. Und zwar der Schädel, der der Kandidat war. Den haben Sie eingepasst.
Also Also hier steht ein Glaskopf. Ja. Hier steht ein Glaskopf, so in Originalgröße. Und da ist was drin. Das dürfte
so ein Abguss von dem Schädel sein. Und dann die Idee zu sagen, darauf, naja, da versuchen wir jetzt den Schädel
drumherum anzulegen.
Ja, und zwar anhand des Bildes und der Totenmaske von Schiller, die ja bekannt und erhalten sind. Dann hat man diese
Maße und die Abstandsverhältnisse genommen und hat versucht herauszufinden, ob das zusammenpasst. Und es passt
eigentlich ganz gut zusammen. Die RNA-Tersuchungen haben natürlich ergeben, dass es nicht so nicht der Fall ist.
Trotzdem ist es ein interessantes Objekt, weil es eine Methode der morphologischen Annäherung an diese Fragestellung
beinhaltet. Und das ist eben
hier gelandet.
Und dann haben wir hier noch auf dem Fenster, also nochmal eine Scheibe dazwischen, zwischen den beiden Fenstern. Da
sind also blaue Herzen, blaue, wie heißt die, Pick, also die, Treffkartel, also die Symbole aus dem Kartenspiel. Und
dazwischendurch gibt es noch zwei, drei, vier, fünf, sechs Insekten. Und dann steht in jedem, in jedem Viertel, das
wird jetzt irgendwie beschriftet, da steht einmal newtonische Mücken, Mücken und unten steht homogene Lichter.
bedeutet. Ja, das ist ein von Goethe entworfenes Kartenspiel. Oder ein Kartenspiel, nicht ein, Kartenspiel ist das
Falsche, weil es nicht eben sein optisches Kartenspiel ist. Sondern, aber auch in diesen Umkreis gehört, der
Darstellung und der bisschen Ironisierung, newtonischer.
Er Er macht sich wieder lustig über Newton.
Newton, Das sind die Mücken, die Newton uns, dir und der Welt in den Kopf gesetzt hat.
Da verwendet ihr so viel Zeit, um so, der muss, also wirklich.
Nur das, sondern Herr Treber, den hatten wir ja schon öfters, das ist dieses Glas hier, das ist das Glas mit dem
Orobaros, also dieser Unendlichkeitsschlange, die in den Farben der göttischen Farbenlehre ist. Links und rechts siehst
du die Ehefrau und den Herrn Treber selbst, also Trebers Frau, Herr Treber, euer Geologe, und Und du siehst auch wieder
das Kartenspiel angedeutet und auch diese Fliegen und Mucken. Also, er war nicht alleine, diese Sachen, das waren so
geschenkteschen Frauen, wo man sich dann über das lustig gemacht hat. Über den Herrn Newton lustig gemacht. Ich habe
einen Juden, das er ja von Goethe ganz schlecht handelt worden, muss man ja schon sagen.
Wir hatten als eines dieser verrückten Objekte diesen Teller mit dem Staub. Staub, Sand, Erde, genau. Wieso
Wieso steht der jetzt nicht hier und ab, sondern nicht im Arbeitszimmer? Weil wir den untersucht haben, um
herauszufinden, was dann geht. Ich dachte, der müsste wieder am Arbeitszimmer. Der kommt doch wieder ins Arbeitszimmer.
Genau so das hier, dieses Fisch-Ding, dieses Fischkästchen, Spanholz, der Fischstand gleich daneben.
Okay, ich kann es mal sehen. Tatsächlich könnte auch vom Mond Mondstaub sein, also Mond, Erde irgendwie so ein
Das
bisschen.
würde noch fehlen, aber wenn du das so jetzt weiter sagst, dann werden wir in 200 Jahren einen neuen Mythos haben,
nämlich, dass Goethe der Mond auch was hatte. Es gab ja schon die Idee, Goethe das abgelehnt, dass die Meteoriten eher
vom Mond stammen, was ja nicht ganz hundertprozentig falsch ist, wo Lichtenberg dann eben gesagt hat, der Mond schmeißt
mit Steinen nach uns. Das heißt, theoretisch wäre es sogar möglich gewesen, Mondgestein zu haben. Das hier ist
fürchtig Gartenerde aus dem Garten Goethe. De war so grau. Naja, ich denke, vielleicht ist es auch gar nicht aus dem
Garten, sondern ich habe ja die Theorie, glaube ich, meine Käse das erzählt. Genau, hast du erzählt. Das ist halt der
Rest von dem, was da dran gehaftet ist.
Ja, ja, ja. Also irgendjemand, wird sich schon. Wird schon ausführen. Genau. Okay, das war's. Guck mal. Da haben wir
den Raum jetzt auch mal abgehandelt. Ja.
Da verwende ich Newton. Der arme Newton.
Genau,
Ja,
also.
genau. Und wir waren sich so sicher.
Ja,
ich bin Hitle.
Und Geist. Mit Thomas Schmuck und Markus Anheuser. Heute exklusiv aus dem naturwissenschaftlichen Kabinett in Weimar.
Alle Infos zur Folge findet ihr wie immer da. Wenn ihr Fragen, Anmerkungen, Lob oder Kritik habt, könnt ihr das in den
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natürlich, dass es euch gefallen hat und freuen uns das nächste Mal. Noch ein Hinweis in eigener Sache. Podcasts gibt
es jetzt auch bei den Riffreporter. Eine der modernen, unabhängigen Varianten von Journalismusplatten. Schaut gerne mal
vorbei. Ihr könnt kritischen Journalismus mit einem Abo unterstützen. Das war's für dieses Macht's Macht's gut. Alles
Gute. Bis zum nächsten
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