Goethe | Der Podcast

Marcus Anhäuser, Thomas Schmuck

5000 Objekte und ein Fingerabdruck in Goethes Mikroskop

Ein exklusiver Blick In Goethes naturwissenschaftliches Kabinett

11.01.2026 78 min

Zusammenfassung & Show Notes

Besuch in Weimar! In Episode 19 besucht Marcus Thomas im Goethe-Haus am Frauenplan 1 in Weimar. Thomas führt uns exklusiv durch Goethes naturwissenschaftliches Kabinett - ein faszinierender Raum voller Überraschungen: rund fünftausend Objekte zwischen Kuriositäten und Versuchsresten. Thomas stellt zunächst die Schränke mit Objekten aus dem organischen Reich vor, darunter Menschenschädel, phrenologische Modelle, Vogelskelette, Muscheln, Algen und ein prachtvolles Herbarium. Es folgt die anorganisch-technische Hälfte  mit Elektrisiermaschinen, Glaskolben und Apparaturen zur Farbenlehre. Höhepunkte sind  etwa eine phrenologische „Kopfkarte“, ein Fingerabdruck in Goethes Mikroskop, Georg Forsters Rindenstücke aus Tahiti, Goethes handschriftliche Notiz zur Pflanzenmetamorphose, eine Kux-Aktie mit Goethes Unterschrift, aber es gibt auch ein 3D-Modell der Ameise, die in Bernstein eingeschlossen in Goethes Sammlung entdeckt wurde. Ein original Gemälde von Ernst Haeckels Sohn Walter illustriert Goethes Theorie farbiger Schatten. Es gibt sogar Fensterschmuck, mit dem sich Goethe und seine Konsorten über Newton lustig machten.

Links (mainly Wikipedia):
Lesetipp: "Die Sammlung als Ort der Erziehung" (PDF) von Valérie Kobi, Beitrag zum Anteil von Goethes Sohn August an der naturwissenschaftlichen Sammlung

Mit Musik von Tambala, Mad Keys, Joshua Naranjo, Arms and Sleepers, No Mindless Scroll, Faux Tales, The Departures, Primo Levi via Audiio.

Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser

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Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar.
Marcus bei Riffreporter.

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Transkript

Genau. Auch Papierstücke zum Zudecken, zum Verdecken. Oder hier. Qualplatten, d man verwenden kann, die dann ihre Farbe ändern. Gefärbtes Glas in allen Variationen. Hier ganze ganze Serien davon. Da auch nochmal diese Farbpigmente, Farbpigmente, Farbpigmente, die wir ja in der Sammlung auch finden. Sowas würde man auch nirgendwo aufheben mehr in einer Sammlung. Aber vielleicht ist es irgendwann mal interessant, diese Gassplitter oder Gasscherben. Mal zu untersuchen.
Marcus
01:00:43
Ist so dieses klassische, wer weiß, wofür man es noch mal brauchen kann. Genau. So geht das hier fast endlos weiter.
Thomas
01:00:50
Im Keller meines Großvaters war das ähnlich. Ja, aber der Vorteil hier ist jetzt natürlich… Kümmern sich jemand drum? Naja, bis jetzt nicht, weil es wenig untersucht ist. Wo fängt man an? Aber irgendwann wird man das machen können, wenn Zeit, Geld und Menschen waren. Und dann hat man hier ein Material von Versuchsobjekten, also Versuchsobjekten im Sinne von damaligen Versuchen, die dann das Verständnis erlauben werden. Die haben irgendwelche Korkstücke, die angezündet wurden und verwendet wurden, wahrscheinlich zum Einstecken oder sonst was. und so was waren wir eigentlich, zieht sich auf die ganze Sammlung. Das heißt, dass diese Objekte hier sind keine Sammlungsgegenstände im Sinne von, ich sammle ja nicht Glasscherben, sondern ich arbeite damit, wissenschaftlich, und das fällt dann an. Genau. Und das ist hier erhalten geblieben.
Marcus
01:01:46
Okay.
Thomas
01:01:51
Noch Das ist für chemische und sonstige Experimente auf den Glasplatten da haften geblieben. Oder auch Behältnisse, wo das dann gesammelt wurde mit Papieren und so. Wieder. Und Und dasselbe halt hier auch. Papiere.
Marcus
01:02:03
Papiere. Papiere, Beschriftungen.
Thomas
01:02:05
L, Löschpapiere, Papiere, wieder ähnliche. Farbstreifen. Farbstreifen. Okay. Farben in schwarz. Und auch hier haben wir diese Muster wieder, die wir schon von den Schlemmen kennen. Auch diese Marmolpapiere. Und das ist alles eigentlich Arbeitsmaterial des Experimentierenden der Durchsignal.
Marcus
01:02:26
glaube, Und da an der Wand stehen dann in einem großen Passepartout zwei... Zwei Tafeln aus der Farbenlehrung.
Thomas
01:02:34
Das sind natürlich keine Originale. Die würden nicht da stehen. Die Originale sind eben, wie gesagt, in der Restaurierung. Das ist ganz und tun immer da drinnen. Die erklären Goethes Farbexperimente. Wir sehen oben das Experiment, den Strahlengang von weißem Licht durch eine Öffnung hindurch. In der Entfernung ändert sich das ja. Grün tritt erst ab dieser Entfernung auf und so weiter. Und dasselbe da oben, das hat Newton ja meines Wissens nicht gemacht, das Umkehrexperiment mit dunklem Licht, wenn man so will. Wo dann neue Farbkombinationen, also vor allem das Magenta, Magenta auftauchen. Das Pfirsichblüt genannt von Goethe oder Purpour genannt oder Magenta.
Marcus
01:03:15
I glaube, ich weiß nicht, habe ich schon mal gefragt? Dunkles Licht? Wi macht man dunkles Licht?
Thomas
01:03:20
Dunkles Dunkles Licht gibt es ja in dem Sinn nicht, aber du kannst... Wie kann ich das durch was durchschicken? Du kannst es in einem hellen Raum, ist ja jedes farbige Licht dunkler als der Raum selbst. Okay. Das ist doch der Punkt.
Marcus
01:03:35
Ja. Ah, Ah, okay. Also eine relativ dunkle. Genau. Okay.
Thomas
01:03:40
Das ist ja auch nicht vollkommen weiß oder vielleicht ist es vollkommen weiß, aber... Ja, ja, ja, okay, okay. Das ist in der Welt vollkommen... Okay.
Marcus
01:03:46
Ja. Okay. Dieses Bild hier auf dem Schrank.
Thomas
01:03:51
Das ist ein Bild von Herrn... Ja, kannst du es lesen? Nein. Das ist der Vorname, Punkt. Ich weiß nicht, wie er geheißen hat, den Vornamen. Ja,egal . Ihr Nachname ist Heckel. Okay. Das ist der Sohn von Ernst Heckel. Nein, ich sage ja Name-Dropping. Name-Dropping. Der Sohn vom Original. Ja, Original, natürlich ein Original. Aha. Der Sohn von Ernst Heckel war ja ein Goethe-Fan, wenn man so ganz erlaub ausdrückt hat und war der Meinung, dass Goethe ja vieles vorweggenommen hat, was Heckel dann, und auch die Evolutionstheorie und alles Mögliche. Und der Sohn Heckel Junior sozusagen hat dieses Bild gemalt, um eine der Theorien von Goethes Farbenlehre zu zeigen, nämlich farbige Schatten. Ja, genau. Du hast gefragt, es gibt keine dunklen Strahlen, das stimmt, aber Schatten können auch eine Farbe haben.
Marcus
01:04:41
Das ist klar. Ja.
Thomas
01:04:43
Ja. Zum Beispiel, also wenn sie, ja, und das sind denn blaue.
Marcus
01:04:45
Also wir haben ein Haus vor einem Horizont und davor stehen, ich würde mal sagen, ein paar Kiefern. Sieht ein bisschen nach Kiefernstämmen, aber man sieht eigentlich nur die Kieferstämme, die das Haus so ein bisschen, hinter denen das Haus steht. Und die Sonne kommt praktisch von hinter dem Haus irgendwie und die Stämme werfen Schatten.
Thomas
01:05:06
Genau, auf uns hin. Genau.
Marcus
01:05:08
Das Haus und die Stämme werfen Schatten und die Schatten sind nicht schwarz.
Thomas
01:05:13
Nein, die sind blau, es ist weißer, es ist Schnee. Ja, genau. Es ist Winter, die Sonne geht gerade unter. Ja, genau. Und wenn sie untergeht, dann wird der Himmel ja rötlich-gelb, d Sonne ist ja nicht mehr weiß, sondern durch die Trübung in der Atmosphäre. Farben entstehen durch Trübung nach Goethe. Naja, aber das ist der Hauptpunkt der Farbenlehrer. Und das Gegenteilige, da wo sozusagen der Schatten dann entsteht, der Schatten ist dann auch gefärbt, aber in der Gegenfarbe. Und der ist dann blau. Und du siehst, nach links gehen die Schatten, werden grüner, da wo es rötlicher wird. Und nach rechts, wo es immer blasser wird, verändern sich auch die Farbe der Schatten. Es ist ein recht einfaches, nettes Bild, um 1900 gemacht, in diesem Stil.
Marcus
01:06:05
Ma zeigt nochmal den Einfluss von der Farbenlehrer auf Künstler, Maler.
Thomas
01:06:09
Genau, Genau, und letztlich auch auf Wissenschaftler, aber in dem Fall halt auf Künstler.
Marcus
01:06:15
Schön. Gut. Ach, da ist noch ein... Was Was haben wir da noch? Eine Vitrine.
Thomas
01:06:51
Das Das ist eine Schauvitrine, da ist nicht alles von Goethe, also diese rechten Teile sind nicht. Auch wieder Schäden. Genau, da geht es darum zu zeigen, was ist denn eigentlich der Zwischenkieferknochen.
Marcus
01:07:00
Da machen wir dann demnächst mal noch eine
Thomas
01:07:02
Das
Marcus
01:07:02
Folge.
Thomas
01:07:02
müssen wir immer erklären. und links habe ich noch ein bisschen was ausgestellt noch zur Paläontologie und zur Mineralogie. Also wir haben hier Torfe, Goethe-Torfsammlung, haben wir auch schon mal darüber gesprochen. Dann die Diopse, dann die Diopse mit der Erstentdeckung der Diopse im Zillertal, also wunderschöne grün-schwarze grün-schwarze Kristalle Und und dann noch andere Objekte darunter. Berggestalle aus Grönland und solche Sachen aus dem Salzburgischen einer der Beweise für den Ur-Ozean, mitten in den Alpen, Meeresmuscheln. Was soll das sonst sein?
Marcus
01:07:40
Und ein Modell, ein wirklich gigantisches Modell einer Ameise. Goethe-Ameise, Tenobetillus Tenobetilus goepertii, 3D-Rekonstruktion, original, ca. 40 Millionen Jahre alt, baltischer Bernstein aus Goethe. Das Geowissenschaftliche Sammlung steht darunter. Das heißt?
Thomas
01:08:04
Hier haben wir 2022 entdeckt, also Kollegen aus Jena haben die entdeckt. Wir haben uns Goethes Bernstein-Sammlung angesehen, laut Katalog nur vier Nummern vorhanden. Tatsächlich sind es fast 40 Bernsteine, die Goethe hatte in seiner Sammlung.
Marcus
01:08:21
Ah, ich erinnere mich. Und ihr dachtet, ihr könntet eine neue Art
Thomas
01:08:24
Genau,
Marcus
01:08:24
haben?
Thomas
01:08:24
Genau, das ist dies. Und in einigen dieser Bernstein-Stücke waren Inglusen drinnen. Die sind fast alle von der Ostsee. Inglusen sind die Einschlüsse. Einschlüsse von Lebewesen. Es sind auch Pflanzen drinnen, aber mehr Detetus, also mehr Pflanzenmaterial. Pflanzenmaterial. Es sind aber auch zwei Mücken drinnen, eine Trauermücke und eine Kribbelmücke, unbestimmt beide noch. Und eben eine Ameise, und zwar diese hier. Die ist extrem gut erhalten. Und wir haben da keine Kosten und Mühen gescheut und haben einen amerikanischen Paläomymekologen zu Hilfe gerufen,der uns diese Ameise bestimmt. Vie Dank. Auch wenn man sich lange mit Ameisen beschäftigt, ist es schwierig, jetzt Eocene, Ameisen, 40 Millionen Jahre alt, so zu bestimmen. Und er hatte die Vermutung, also die stammt eigentlich von ihm ursprünglich, dass das könnte sogar eine neue Art sein, würde uns natürlich, hätte uns sehr gefreut, hätten wir dann Goethe-Ameisen … Wie hättet ihr sie wohl genannt? Na, Ctenobetelus Goethei, natürlich, und ich habe schon mit der Präsidentin gesprochen, hätte dann ein neues Logo der Stiftung verlangt. Leider war es aber dann doch keine Goethei, aber auch nach einem anderen Verdienst vor einer Naturwissenschaftler, einem der großen Bernstein-Forscher des 19. Jahrhunderts und Paläobotaniker Göppert, benannte benannte Art, die schon bekannt war.
Marcus
01:09:45
Und das ist jetzt ein 3D-Modell, ungefähr 20 Zentimeter groß.
Thomas
01:09:49
Originalding, also nicht die Ameise, sondern das Stück Bernstein ist so groß und da drin ist nochmal die Ameise. Wie groß ist es so groß? Wie laugt ihr die jetzt nicht sich? So groß ist es vielleicht. Also nicht 2, 3, 4 Zentimeter. 4, 4 Zentimeter höchstens. Der ganze Stein. Der ganze Bernstein, genau. Da drinnen ist kaum Sicht bei der Ameise. Goethe hat das nie gesehen.
Marcus
01:10:06
Das heißt, der Kopf von diesem Modell hier ist doppelt so groß wie der Stein, in dem die Ei original Ameise sind. Genau.
Thomas
01:10:11
Okay. Und es ist nicht … Goethe hat nie irgendwo sowas geschrieben von den Klusen, hat das wahrscheinlich nie gesehen. Es ist auch sehr schwer zu sehen, mit freiem Auge. Trotzdem ein Beweis und Beleg dafür, dass man in einer historischen Sammlung, egal ob die jetzt von Goethe ist oder noch nicht, noch rezente Dinge finden kann, rezente Fragen stellen und lösen kann, Entdeckungen machen kann und das finde ich sehr spannend. Zum Abschluss vielleicht noch dieses Stück hier. Etwas poröses. Es ist sehr porös und das hebst, es ist ganz leicht. Hebe es mal. Ja. Es ist ein Stück Stein. Ja. Besteht praktisch nur aus Blasen.
Marcus
01:10:48
Ja. Erinnert mich ein bisschen an … Als unsere Straße, da wo ich aufgewachsen bin, noch nicht geteert war, gab es da ganz viele von diesen porösen Steinchen. Lava. Lava. Lava, genau.
Thomas
01:11:04
Lavan. Lava. Steht da. Ja. Das ist ein Stück Lava vom Vesuv, von Goethe persönlich mitgenommen. Ja. Habe ich auch gemacht. Das haben wir jetzt gerade in den Händen gehabt. Habe ich auch gemacht. Habe ich auch gehalten.
Marcus
01:11:16
Okay. Es klingt auch so ein Stein so ähnlich irgendwie. Vom Vesuv mitgenommen. Gut. Und wenn wir das alle machen, gibt es irgendwann keinen Vesuv mehr.
Thomas
01:11:23
Stimmt. Stimmt. Wenn das in dieser Geschwindigkeit weitergeht.
Marcus
01:11:26
Genau, genau. Wir haben einen vom Vesuv und wir haben einen vom Ätna. Ah, das ist ja praktisch. Aber ich glaube, wir wissen jetzt schon nicht mehr, welcher vom Vesuv und welcher vom Ätna.
Thomas
01:11:38
Ja. Okay.
Marcus
01:11:40
Ja. Guck mal. Haben wir es doch.
Thomas
01:11:44
Im Russen und Ganzen, ja. Das ist übrigens auch ganz interessant. Das ist der Versuch der Konstruktion von Schiller Schädel. Und zwar der Schädel, der der Kandidat war. Den haben Sie eingepasst.
Marcus
01:11:55
Also Also hier steht ein Glaskopf. Ja. Hier steht ein Glaskopf, so in Originalgröße. Und da ist was drin. Das dürfte so ein Abguss von dem Schädel sein. Und dann die Idee zu sagen, darauf, naja, da versuchen wir jetzt den Schädel drumherum anzulegen.
Thomas
01:12:13
Ja, und zwar anhand des Bildes und der Totenmaske von Schiller, die ja bekannt und erhalten sind. Dann hat man diese Maße und die Abstandsverhältnisse genommen und hat versucht herauszufinden, ob das zusammenpasst. Und es passt eigentlich ganz gut zusammen. Die RNA-Tersuchungen haben natürlich ergeben, dass es nicht so nicht der Fall ist. Trotzdem ist es ein interessantes Objekt, weil es eine Methode der morphologischen Annäherung an diese Fragestellung beinhaltet. Und das ist eben hier gelandet.
Marcus
01:12:43
Und dann haben wir hier noch auf dem Fenster, also nochmal eine Scheibe dazwischen, zwischen den beiden Fenstern. Da sind also blaue Herzen, blaue, wie heißt die, Pick, also die, Treffkartel, also die Symbole aus dem Kartenspiel. Und dazwischendurch gibt es noch zwei, drei, vier, fünf, sechs Insekten. Und dann steht in jedem, in jedem Viertel, das wird jetzt irgendwie beschriftet, da steht einmal newtonische Mücken, Mücken und unten steht homogene Lichter.
Thomas
01:13:22
bedeutet. Ja, das ist ein von Goethe entworfenes Kartenspiel. Oder ein Kartenspiel, nicht ein, Kartenspiel ist das Falsche, weil es nicht eben sein optisches Kartenspiel ist. Sondern, aber auch in diesen Umkreis gehört, der Darstellung und der bisschen Ironisierung, newtonischer.
Marcus
01:13:37
Er Er macht sich wieder lustig über Newton.
Thomas
01:13:39
Newton, Das sind die Mücken, die Newton uns, dir und der Welt in den Kopf gesetzt hat.
Marcus
01:13:45
Da verwendet ihr so viel Zeit, um so, der muss, also wirklich.
Thomas
01:13:49
Nur das, sondern Herr Treber, den hatten wir ja schon öfters, das ist dieses Glas hier, das ist das Glas mit dem Orobaros, also dieser Unendlichkeitsschlange, die in den Farben der göttischen Farbenlehre ist. Links und rechts siehst du die Ehefrau und den Herrn Treber selbst, also Trebers Frau, Herr Treber, euer Geologe, und Und du siehst auch wieder das Kartenspiel angedeutet und auch diese Fliegen und Mucken. Also, er war nicht alleine, diese Sachen, das waren so geschenkteschen Frauen, wo man sich dann über das lustig gemacht hat. Über den Herrn Newton lustig gemacht. Ich habe einen Juden, das er ja von Goethe ganz schlecht handelt worden, muss man ja schon sagen.
Marcus
01:14:34
Wir hatten als eines dieser verrückten Objekte diesen Teller mit dem Staub. Staub, Sand, Erde, genau. Wieso
Thomas
01:14:42
Wieso steht der jetzt nicht hier und ab, sondern nicht im Arbeitszimmer? Weil wir den untersucht haben, um herauszufinden, was dann geht. Ich dachte, der müsste wieder am Arbeitszimmer. Der kommt doch wieder ins Arbeitszimmer. Genau so das hier, dieses Fisch-Ding, dieses Fischkästchen, Spanholz, der Fischstand gleich daneben.
Marcus
01:15:04
Okay, ich kann es mal sehen. Tatsächlich könnte auch vom Mond Mondstaub sein, also Mond, Erde irgendwie so ein
Thomas
01:15:09
Das
Marcus
01:15:09
bisschen.
Thomas
01:15:09
würde noch fehlen, aber wenn du das so jetzt weiter sagst, dann werden wir in 200 Jahren einen neuen Mythos haben, nämlich, dass Goethe der Mond auch was hatte. Es gab ja schon die Idee, Goethe das abgelehnt, dass die Meteoriten eher vom Mond stammen, was ja nicht ganz hundertprozentig falsch ist, wo Lichtenberg dann eben gesagt hat, der Mond schmeißt mit Steinen nach uns. Das heißt, theoretisch wäre es sogar möglich gewesen, Mondgestein zu haben. Das hier ist fürchtig Gartenerde aus dem Garten Goethe. De war so grau. Naja, ich denke, vielleicht ist es auch gar nicht aus dem Garten, sondern ich habe ja die Theorie, glaube ich, meine Käse das erzählt. Genau, hast du erzählt. Das ist halt der Rest von dem, was da dran gehaftet ist.
Marcus
01:15:53
Ja, ja, ja. Also irgendjemand, wird sich schon. Wird schon ausführen. Genau. Okay, das war's. Guck mal. Da haben wir den Raum jetzt auch mal abgehandelt. Ja. Da verwende ich Newton. Der arme Newton.
Thomas
01:16:16
Genau,
Marcus
01:16:17
Ja,
Thomas
01:16:17
also.
Marcus
01:16:18
genau. Und wir waren sich so sicher.
Thomas
01:16:21
Ja, ich bin Hitle.
Marcus
01:16:32
Und Geist. Mit Thomas Schmuck und Markus Anheuser. Heute exklusiv aus dem naturwissenschaftlichen Kabinett in Weimar. Alle Infos zur Folge findet ihr wie immer da. Wenn ihr Fragen, Anmerkungen, Lob oder Kritik habt, könnt ihr das in den Kommentaren auf der Podcastseite, bei Spotify. W euch der Podcast gefallen hat, hinterlasst uns ein paar. uns beim Algorithmus und wir werden bekannter. Wir hoffen natürlich, dass es euch gefallen hat und freuen uns das nächste Mal. Noch ein Hinweis in eigener Sache. Podcasts gibt es jetzt auch bei den Riffreporter. Eine der modernen, unabhängigen Varianten von Journalismusplatten. Schaut gerne mal vorbei. Ihr könnt kritischen Journalismus mit einem Abo unterstützen. Das war's für dieses Macht's Macht's gut. Alles Gute. Bis zum nächsten

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